1765
–
1790
–
1790
25 Jahre
literarische Bewegung
literarische Bewegung
– Literarische Epoche –
Sturm und Drang
1765 – 1790
Überblick
Eine Bewegung junger Dichter, vornehmlich der 1750er und 60er Geborenen, die sich gegen die normative Ästhetik der französischen Klassik wandten. Im Mittelpunkt: das schöpferische Genie, die unverbildete Natur, das tiefe und ungezähmte Gefühl. Vorbild war Shakespeare, Stichwortgeber Rousseau und Herder.
Merkmale
- Originalgenie statt Regelpoetik
- Pathos & Sprachgewalt
- Naturverehrung
- Kritik an Ständeordnung & Tyrannei
Schlüsselwerke
- Goethes »Götz von Berlichingen« (1773) Eintrag ansehen →
- Goethes »Die Leiden des jungen Werthers« (1774) Eintrag ansehen →
- Schillers »Die Räuber« (1781) Eintrag ansehen →
Autorinnen und Autoren im Lexikon
8 Einträge im Lexikon sind dieser Epoche zugeordnet:
- Gottfried August Bürger (1747–1794)
- Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832)
- Wilhelm Heinse (1746–1803)
- Johann Gottfried Herder (1744–1803)
- Friedrich Maximilian Klinger (1752–1831)
- Jakob Michael Reinhold Lenz (1751–1792)
- Karl Philipp Moritz (1756–1793)
- Friedrich Schiller (1759–1805)