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Das Lexikon der klassischen Literatur
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Autoreneintrag · Paul Verlaine
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Porträt Paul Verlaine
Paul Verlaine
1844 – 1896
– Autorenporträt –

Paul Verlaine

1844 – 1896 · 51 Jahre

Französischer Lyriker des Symbolismus und eine prägende Stimme der Dichtung des späten 19. Jahrhunderts.

Kurzbiografie↑

Paul Verlaine war ein französischer Lyriker des Symbolismus. Er wurde am 30. März 1844 in Metz geboren und starb am 8. Januar 1896 in Paris. Er gehört zu den prägenden Stimmen der französischen Dichtung des 19. Jahrhunderts. Neben seinem Schaffen als Dichter trat er auch als Essayist, Schriftsteller, Librettist und Übersetzer in Erscheinung.


Biografie↑

Paul Marie Verlaine kam am 30. März 1844 in Metz zur Welt. Er starb am 8. Januar 1896 in Paris. Über die familiären Beziehungen verzeichnet die Gemeinsame Normdatei eine Verbindung zu Stéphanie Verlaine.

Sein Wirken erstreckte sich auf mehrere literarische Felder. Er war Lyriker, Schriftsteller, Essayist, Librettist und Übersetzer. In der Deutschen Biographie ist Verlaine mit einem Indexeintrag verzeichnet. Dieser weist ihn als Bezugspunkt für mehrere Artikel der Neuen Deutschen Biographie aus. Dazu gehören die Beiträge zu Alfred Wolfenstein und Stefan Zweig im Band 28 (2024) sowie die Online-Artikel zu Rolf Dieter Brinkmann und Stephan Hermlin.


Literarische Merkmale↑

Verlaine zählt zu den zentralen Dichtern des französischen Symbolismus. Sein Schaffen umfasst dabei nicht nur die Lyrik, sondern auch Essays, Libretti und Übersetzungen.


Rezeption↑

Die Wirkung Verlaines reicht weit über das 19. Jahrhundert hinaus. Sie ist in den biographischen Nachschlagewerken des deutschen Sprachraums fest verankert. Die Deutsche Biographie führt ihn mit eigenem Indexeintrag. Sie verweist zudem auf zahlreiche Erwähnungen in NDB-Artikeln zu Autoren der deutschen Moderne und Nachkriegszeit. Dazu zählen Alfred Wolfenstein, Stefan Zweig, Rolf Dieter Brinkmann und Stephan Hermlin. Diese Verweisstruktur deutet auf seinen anhaltenden Einfluss auf deutschsprachige Dichter hin, die sich am französischen Symbolismus orientierten.

Nachweise zu seiner Person finden sich überdies in einer Vielzahl bibliographischer und archivalischer Quellen. Sie reichen vom Deutschen Literaturarchiv Marbach über das Bildarchiv des Bundesarchivs bis zum Internationalen Quellenlexikon der Musik. Das verweist auf die breite Resonanz seines Werks auch jenseits der reinen Literaturgeschichte.

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