1840 – 1928
Thomas Hardy
Kurzporträt↑
Thomas Hardy (1840–1928) zählt zu den bedeutendsten Autoren des viktorianischen Englands. Bekannt wurde er als Romancier mit Werken wie Tess von den d'Urbervilles, Am grünen Rand der Welt, Jude the Obscure und Der Bürgermeister von Casterbridge. Diese Bücher verbinden poetische Landschaftsschilderungen mit dem Blick auf die Nöte der Landbevölkerung. Schauplatz ist der Südwesten Englands, seine Heimat. Nach der Jahrhundertwende trat Hardy vor allem als Lyriker in Erscheinung. Damit beeinflusste er zahlreiche spätere Dichter.
Biografie↑
Thomas Hardy kam am 2. Juni 1840 in Higher Bockhampton bei Dorchester in der Grafschaft Dorset zur Welt. Diese ländliche Region im Südwesten Englands sollte sein gesamtes literarisches Schaffen prägen. In seinen Romanen kehrte sie als Schauplatz immer wieder.
Verheiratet war Hardy mit Emma Lavinia Hardy. Nach der Jahrhundertwende verlagerte er seinen Schwerpunkt von der Romankunst auf die Lyrik. Am 11. Januar 1928 starb er in Dorchester. Er starb also in eben jener Landschaft, in der er geboren worden war.
Literarische Merkmale↑
Hardys Romane verbinden poetische Landschaftsschilderungen mit der nüchternen Darstellung der Probleme und Nöte der einfachen Landbevölkerung. Schauplatz ist dabei immer wieder seine Heimat im Südwesten Englands. Nach der Jahrhundertwende verschob sich sein Schwerpunkt. Er trat fortan hauptsächlich als Lyriker hervor.
Rezeption↑
Hardy gilt als einer der bedeutendsten Autoren des viktorianischen Englands. Als Dichter wirkte er weit über seine Lebenszeit hinaus. Er beeinflusste zahlreiche spätere Lyriker.
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